Korrosionsbeständige PTFE Hydrostatische Pegelsonde | SLS3100
Eine robuste, hydrostatische Tauchsonde, die speziell für den Einsatz in starken Säuren, aggressiven alkalischen Lösungen und hochkorrosiven Chemikalientanks entwickelt wurde.
Die SLS3100 verzichtet im medienberührenden Bereich vollständig auf metallische Komponenten. Sie kombiniert eine hochresistente trockene Keramik-Messzelle mit einem robusten PTFE-Gehäuse (Teflon) und langlebigen Fluorkautschuk-Dichtungen (Viton). Zusammen mit dem spezialisierten, teflonummantelten Kabel mit integriertem Kapillarrohr bietet sie maximale Stabilität dort, wo Standard-Edelstahlsensoren versagen.
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Medienberührende Materialien: Reine Keramik, PTFE (Teflon), Fluorkautschuk (Viton).
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Chemische Beständigkeit: Absolut beständig gegen Schwefelsäure, Salzsäure, Salpetersäure, Natronlauge und Chlorbleichlauge.
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Sichere Belüftung: Teflon-Umspritztes Kabel mit internem Belüftungsschlauch für präzisen atmosphärischen Druckausgleich.
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Flexible Messbereiche: Kundenspezifische hydrostatische Druck- und Füllstandsbereiche von 1 m bis zu 500 mH2O.
Beschreibung
Entwickelt für härteste Bedingungen in der chemischen Industrie
Standard-Tauchsonden aus Edelstahl stoßen bei aggressiven Prozessen, in Galvanikbädern, chemischen Dosieranlagen oder bei der industriellen Abwasseraufbereitung schnell an ihre Grenzen. Lochfraß und chemische Korrosion führen oft nach kurzer Zeit zum Totalausfall des Sensors.
Die SLS3100-Serie umgeht diese Risiken komplett, da keinerlei freiliegende Metallteile mit der Prozessflüssigkeit in Berührung kommen. Als Herzstück dient ein kapazitiver Keramik-Drucksensor, der sich durch extreme mechanische Härte, hervorragende Ermüdungsfestigkeit und eine hohe Überlastfähigkeit von bis zu ≤ 2-fachen des Skalenendwerts auszeichnet. Das gesamte Außengehäuse wird präzise aus hochwertigem Polytetrafluorethylen (PTFE) gefertigt.
Warum die SLS3100 Ausfälle in Chemieanlagen verhindert:
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Keine freiliegenden Metalle: Nur hochreine Keramik, PTFE und Fluorkautschuk berühren das Medium – die ultimative Barriere gegen chemischen Angriff.
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Teflon-geschütztes Kabel: Das Anschlusskabel ist mit einem nahtlos spritzgegossenen Teflon-Außenmantel überzogen, um das Eindringen von aggressiven Dämpfen zu verhindern.
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Eigensichere Konstruktion: Optimal geeignet für anspruchsvolle Industrieumgebungen, optional auch in explosionsgeschützter Ausführung lieferbar.
⚠️ Wichtiger Installationshinweis: Das teflonummantelte Kabel enthält im Kern ein empfindliches Kapillarrohr für den Luftdruckausgleich. Da Teflon anfällig für Kratzer und scharfe Knicke ist, muss das Kabel bei der Montage sorgfältig geschützt werden, um eine Beschädigung des Außenmantels und das Eindringen von Medien zu verhindern.
Hauptmerkmale
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Vollständig metallfreie Benetzung: Die gesamte Außenstruktur wird aus hochbeständigem PTFE gefertigt. Ohne metallische Oberflächen im Medium ist der Sensor absolut immun gegen Lochfraß, Säureangriffe und galvanische Korrosion.
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Robuste Keramik-Kapazitiv-Messzelle: Im Vergleich zu dünnen Metalldiaphragmen bleibt die harte Keramikzelle bei aggressiven Medien formstabil, bietet exzellente mechanische Belastbarkeit und verhindert Kalibrierdrifts bei Druckspitzen.
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Spezialkabel mit Teflon-Ummantelung: Das Signalkabel schützt die internen Adern durch eine spritzgegossene Teflon-Schicht vor chemischen Dämpfen, während das integrierte Kapillarrohr Schwankungen des Umgebungsluftdrucks präzise ausgleicht.
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Hermetische IP68-Dichtungskonstruktion: Mehrstufige Dichtungsbarrieren aus Fluorkautschuk (Viton) schützen die interne digitale Elektronik und Signalaufbereitung zuverlässig vor dem Eindringen von Feuchtigkeit.
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Hohe Langzeitstabilität: Durch werkseitige thermische Alterungsprozesse und digitale Schaltungskorrekturen liefert der Sensor eine hervorragende Langzeitstabilität von ±0,1% FS/Jahr (typisch).
Technische Daten
| Parameter | Technische Spezifikation |
| Sensortechnologie |
Trockene, keramisch-kapazitive Messzelle |
| Medienberührende Materialien |
PTFE (Polytetrafluorethylen), Keramik, Fluorkautschuk |
| Messbereiche |
0 bis 1 m … 500 mH2O / -100 kPa bis 7 MPa |
| Systemgenauigkeit |
0,25% F.S. (Typisch) / 0,5% F.S. (Standard) |
| Überlastgrenze |
≤2-facher Skalenendwert |
| Langzeitstabilität |
±0.1% FS/Jahr (Typisch) |
| Spannungsversorgung |
12 bis 30 VDC |
| Ausgangssignale |
4–20 mA (optional mit HART), 0–10 VDC, RS485 Modbus RTU |
| Schutzart |
IP68 (Dauerhaftes Untertauchen) |
| Medientemperatur |
-30°C bis +65°C (bei Tauchsonde/Eintauchtyp) |
FAQ
F: Mit welchen Chemikalien und Säuren ist die SLS3100 kompatibel?
A: Die SLS3100 ist für extreme chemische Beständigkeit ausgelegt. Da nur reine Keramik, PTFE (Teflon) und Fluorkautschuk (Viton) mit dem Medium in Berührung kommen, ist sie vollständig kompatibel mit aggressiven Stoffen wie Schwefelsäure, Salzsäure, Salpetersäure, Natronlauge, Chlorlösungen und galvanischen Bädern. Solange diese drei Materialien gegen Ihr Medium beständig sind, kann der Sensor sicher eingesetzt werden.
F: Warum wird eine Keramikmesszelle anstelle einer Edelstahlmembran verwendet?
A: Selbst hochwertige Edelstahlmembranen (wie 316L oder Hastelloy) können in starken Säuren korrodieren oder mit der Zeit ermüden. Die trockene Keramikzelle der SLS3100 ist chemisch extrem inert und mechanisch hart. Zudem bietet sie eine hervorragende Überlastfähigkeit von bis zu $le 2$ des Messbereichs, ohne dass der Sensor Schaden nimmt oder dekalibriert wird.
F: Was muss bei der Verlegung des teflonummantelten Kabels beachtet werden?
A: Das Kabel verfügt über einen Außenmantel aus spritzgegossenem Teflon, der ein internes Luftausgleichsrohr schützt. Da Teflon ein weicheres Material ist, reagiert es empfindlich auf scharfe Kanten, Schnitte oder extreme Knicke. Bei der Installation ist daher Vorsicht geboten: Wird der Außenmantel beschädigt, kann das Medium durch das Kabel in die Elektronik gelangen und den Sensor zerstören. Bei rauen Tankwänden empfehlen wir die Verlegung in einem Schutzrohr.




