Externer Ultraschall-Füllstandssensor (Aussenmontage) | SUL814
Externer Ultraschall-Füllstandsmesser für geschlossene & gefährliche Behälter
Zerstörungsfreie Füllstandsmessung direkt von aussen am Behälterboden – ohne Löcher zu bohren oder den Prozess zu unterbrechen. Der SUL814 nutzt Echoschall durch die Behälterwand und eignet sich ideal für Druckbehälter, Kraftstoffe, Flüssiggas oder toxische Chemikalien, bei denen eine Sensorinstallation im Inneren nicht möglich oder gefährlich ist.
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Montage: Berührungsfreie Außenmontage mittels Magnet oder Kleber am Boden (Kein Ausfallzeitraum).
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Messbereich: Optionsbereiche von 1 m bis 50 m (Für Liegend-, Stehend- und Kugelbehälter).
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Sicherheit & Schutzart: ExdIICT6 Explosionsschutz | Gehäuse IP65 / Messsonde IP68.
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Mediumtemperatur: -196 °C bis +200 °C (Standard- & Hochtemperatur-Sonden).
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Signalausgänge: 4–20 mA, HART, RS485 Modbus RTU, Relais-Alarmausgänge.
Beschreibung
Zerstörungsfreie Sonar-Technologie: Kein Bohren, keine Lecks, kein Betriebsstillstand
Die Installation herkömmlicher Füllstandssensoren in Druckbehältern, Kraftstofftanks oder aggressiven Chemikalienreservoirs erfordert teure Stillstandszeiten, Bohrarbeiten und birgt permanente Leckagerisiken. Der externe Ultraschall-Füllstandssensor SUL814 löst dieses Problem: Er sendet Hochfrequenz-Ultraschallwellen direkt durch den metallischen oder doppelwandfreien Behälterboden in das Medium. Das Signal reflektiert an der Flüssigkeitsoberfläche und wird vom Sensor präzise ausgewertet – ohne jeglichen Kontakt mit dem Medium.
Entwickelt für extreme & explosionsgefährdete Umgebungen
Mit seinem ExdIICT6 explosionsgeschützten Aluminium-Gehäuse und einer IP68-tauglichen Messsonde ist der SUL814 für anspruchsvollste Industrieumgebungen ausgelegt. Je nach Sondenausführung deckt das System Temperaturen von extremen Kälteanwendungen (-196 °C) bis hin zu Hochtemperatur-Prozessen (+200 °C) zuverlässig ab.
Typische Anwendungsbereiche:
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Flüssiggas- & Kraftstofflagerung: LPG-Tanks, Diesel-/Benzinreservoirs und unter Druck stehende Kesselwagen oder Zylinder.
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Chemie & Pharmazie: Hochreine Lösungsmittel, Säuren und giftige Reagenzien in geschlossenen Metall- oder GFK-Tanks.
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Nachrüstung & Temporäre Messung: Schnelle Magnetbefestigung an Tanks, bei denen strukturelle Veränderungen strengstens verboten sind.
Hauptmerkmale
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Externe Montage ohne Prozessunterbrechung: Die Sonde wird einfach von aussen am Behälterboden angebracht (per Magnet oder Kopplungsgel/Kleber).
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Keine oder minimale Totzone: Hochentwickelte Signalverarbeitung reduziert die Blindzone auf nahezu null (maximal das Zweifache der Behälterwandstärke).
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Breite Materialkompatibilität: Misst zuverlässig durch Behälterwände aus Kohlenstoffstahl, Edelstahl (304/316), GFK, Hartgummi und Glas.
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Zertifiziert für EX-Zonen: Explosionsschutz nach ExdIICT6 mit wasserdichter IP68-Sonderausführung der Messsonde.
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Vielseitige Schnittstellen: 4–20 mA, HART, RS485 Modbus-RTU sowie programmierbare Relaisausgänge zur direkten Anbindung an SPS oder Scada-Systeme.
Technische Daten
| Parameter | Spezifikation / Detail |
| Messbereich |
1 m, 3 m, 5 m, 10 m, 20 m, 30 m, 50 m (Wählbar) |
| Messprinzip |
Zerstörungsfreie Ultraschall-Echomessung von aussen |
| Wiederholgenauigkeit & Fehler |
Wiederholgenauigkeit: 1 mm; Messabweichung: +/- 0.1% bis +/- 0.2% F.S. |
| Blindzone (Totzone) |
Nahezu 0 mm (ca. 2x Behälterwandstärke) |
| Behälterwandstärke |
1 mm bis 100 mm (Harte Materialien: Stahl, GFK, Glas) |
| Temperaturbereich Sonde |
Standard: -196 °C bis +120 °C | Hochtemperatur: +60 °C bis +200 °C |
| Versorgungsspannung |
DC 24V oder AC 220V (< 1W Leistungsaufnahme) |
| Signalausgang |
4–20 mA, HART, RS485 Modbus, Relais-Alarm (AC 250V 5A / DC 30V 5A) |
| Schutzart |
Auswertegerät: IP65 | Externe Messsonde: IP68 |
| Explosionsschutzklasse |
ExdIICT6 |
FAQ
F: Funktioniert der SUL814 bei Tanks mit Innenbeschichtungen oder Gummi-Inlays?
A: Nein. Die Messstelle am Behälterboden muss aus massivem Metall oder hartem Verbundwerkstoff bestehen. Innenbeschichtungen (z. B. Gummi, PTFE-Lining, Emaille) oder Luftzwischenräume verhindern die Weiterleitung der Ultraschallwellen.
F: Welche Eigenschaften muss die Flüssigkeit für die Messung aufweisen?
A: Die Flüssigkeit sollte sauber sein und eine geringe viskose Eigenschaft aufweisen (dynamische Viskosität < 30 mPa.s). Sie darf keine starken Gasblasen (> 0,1%), hohen Schwebstoffanteile oder starke Kristallisation aufweisen. Wasser, Öle, Kältemittel, LPG und Lösungsmittel sind ideal.
F: Wie wird die Sonde am Behälterboden befestigt?
A: Bei ferromagnetischen Stahltanks wird die Sonde einfach über einen starken integrierten Magneten zusammen mit Akustik-Kopplungsgel angebracht. Bei Nicht-Eisen-Metallen (z. B. Edelstahl oder GFK) wird eine Halterung verklebt.



